bittersüß manchmal provokant

Autor: Lyra (Seite 1 von 10)

Illusion

© by Lyra Nov. 2025

Inspiration: „Nebel“ – Hermann Hesse

Zerstört

© by Lyra14.4.2024

Encounter

They met like two doves in the rain, seeking shelter on a ledge with their heads tucked in.
A soft crackling sound, they no longer feel each other’s touch,
and each flies off in a different direction.
An encounter without a hint of regret.

© by Lyra – June 2025

Based on my short poem > Encounter>
Helmuth Treichel (producer, label owner, singer, songwriter from Augsburg—former singer for GIFT, founder of Atomic Picnic Project)
expanded the lyrics and created his song.

© by Helmuth Treichel – August 2025

Begegnung

© by Lyra Juni 2025

Inspiration: „When doves cry“ by Prince und Celeste

„Strange“ by Celeste

Isn’t it strange
How people can change
From strangers to friends
Friends into lovers
And strangers again?

Transformation

Fröhlich sitzen Anastasia und Jenny in einer kleinen Bar, schlürfen Sekt, flirten ausgelassen mit dem Barkeeper und freuen sich schon auf den Besuch im Schönheitssalon für eine Botox- und Hyaluron-Behandlung zur Optimierung ihres Aussehens.

Später, auf dem Weg dorthin, bemerken sie ein seltsames, noch nie gesehenes kleines Wesen, das an einem Backsteinzaun eines Hauses mit zusammen gerolltem Körper, klebt, als ob es sich verstecken wollte.

Beide beugen sich nahe zur Kreatur herunter, um sie näher zu betrachten.

Weiß, fast schon durchsichtig, fisch-aussehend. „Ein seltener Fisch“, ruft Anastasia aufgeregt, „er bewegt sich.“

„Jenny, hole aus der Bar ein Glas Wasser, beeile dich, ich bleibe hier.“

Anastasia kramt ein Taschentuch aus ihrer Handtasche und wickelt es sich um eine Hand.
Mitleidig und leicht angewidert greift sie mit der Taschentuch umwickelten Hand nach dem Fischwesen, damit sie es ins Wasser setzen kann, sobald Jenny zurückkehrt.
Flink, jetzt mit zwei dünnen, kurzen Beinchen, die vorher nicht zu sehen waren, weicht das Wesen ihrer Hand aus und krabbelt an der Backsteinmauer hoch. Es dreht seinen Kopf zu ihr und schaut mit schwarzen Augen, die wie Stecknadeln auf die blasse, durchscheinende Haut gesteckt wurden, in ihre Richtung

Sie greift erneut nach ihm, das Wesen lässt sich in ihre offene Hand fallen.
Mit der freien Hand umschließt sie dessen Körper schützend und wartet auf das Glas Wasser, um es zu retten.
Nach allem, was sie bisher gesehen hatte, wundert es sie nicht, dass dieses Wesen zwei Beine hat.

Endlich kommt Jenny angerannt.
Anastasia öffnet ihre Hände und traut ihren Augen nicht. Ein hübscher, winziger Vogel, mit weißen Federn, an den Flügeln bräunlich, steht wackelig auf ihrer Hand.
Er schüttelt sein Gefieder, streckt seine dünnen Stelzenbeine, breitet seine Flügel aus und fliegt davon.

Fassungslos folgen die Freundinnen seinem Flug zu einem Baum. Von einem Ast aus blickte er in ihre Richtung.

Verstört schauen sich beide an. Wortlos laufen sie in Richtung Schönheitssalon.

Mein Buch- Feuerlöscher

Sonntagnachmittag

© by Lyra 03.04.2025

Rosaroter Neujahrsmorgen

Rosarot wird mein neues Jahr

Mit rosaroten Hausschuhen sitze ich am Frühstückstisch, ein Blick aus dem Fester und meine Entscheidung bestätigt sich, auch die Wolken sind rosarot

fröhlich stäube ich rosaroten Zucker auf meine Waffeln

lache über die falsche Wimper, Relikt aus der Mottosilvesternacht, die in meinen rosaroten Tee fällt

Mit einem breiten Lächeln und rosarot verfärbten Zähnen freue ich mich auf das neue Jahr

Sollte es doch bisschen holprig werden, setze ich meine rosarote Brille auf.

Das Porträt

in der Galerie der Träume

tauchen Augen ein in einen AugenBlick

entkleiden Gefühle aus einer Zeit, die nicht mehr ist

Finger streichen über das Gesicht mit diesem AugenBlick

der tief ist

und fremd bleibt.

« Ältere Beiträge

© 2026 Lyras Words

Theme von Anders NorénHoch ↑