
Nebeltropfen vermischen sich mit Tränen
auflösende Illusionen
reissen Löcher in Herzen
Einsam weinen Bäume.
© by Lyra Nov. 2025
Inspiration: „Nebel“ – Hermann Hesse
bittersüß manchmal provokant

Nebeltropfen vermischen sich mit Tränen
auflösende Illusionen
reissen Löcher in Herzen
Einsam weinen Bäume.
© by Lyra Nov. 2025
Inspiration: „Nebel“ – Hermann Hesse
in Buchhandlungen auch als E-Book erhältlich.
Genre: Poesie über die freieren Formen der Romantik bis hin zur experimentellen Poesie des 20. Jahrhunderts.

Mein herzlicher Dank geht an Leonardo Voci für das Book Cover,
an
Gabriele Fischer, James Belcher und Robert Köhler, die mir ihre Werke für meine Texte auch schon im Vorab für meinen Blog zur Verfügung gestellt haben.
es tut sich nichts
Einer steht da
starr im schwebenden Staub, Rundblick, links, rechts, aufwärts
Wolken weiß an den Himmel geklebt, ausgebreitete Flügel schwebend im Blau, kein Laut.
Gedanken wie feiner warmer Sand träge
losgelöst von den Geräuschen der Stadt, vom Rausch gleißender Lichter nicht durchdrungen
frei.
© by Lyra 03.04.2025
in der Galerie der Träume
tauchen Augen ein in einen AugenBlick
entkleiden Gefühle aus einer Zeit, die nicht mehr ist
Finger streichen über das Gesicht mit diesem AugenBlick
der tief ist
und fremd bleibt.

© Alle Urheberrechte an Texten und Bildern liegen bei Lyra
Die automatisierte Analyse, um daraus insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen gemäß §44b UrhG („Texte und Data- Mining“) zu gewinnen ist untersagt.
Er blickt auf Jahre, als Zeit nicht auf seiner Seite war. Jahre verronnen wie feiner Sand in einer Sanduhr.
Nur er konnte nicht umdrehen und einen anderen Weg wählen.
An manche Jahre erinnert er sich nur vage, weil er auf SUCHT-Modus gestellt war, unfähig seinen Stillstand wahrzunehmen, in dem vieles verloren ging, auch das, was er bereits fest in den Händen gehalten hatte.
Dann Jahre, in denen er versuchte, sich selbst wiederzufinden.
Wann hatte die Suche begonnen und was suchte er?
Hätte er es gefunden, wüsste er das.

© all rights reserved by Gabriele Fischer -Visaggio, Tusche, Wachs, 21 x 29 cm, 2023
Im Vorübergehen der Zeit schenke ich dir eine Träne und ein Lächeln.
Du schöne, Sonnen bestrahlte, sanfte,
nach Rosen und Frühling duftende,
dir die Endlosigkeit vortäuschende.
Kleeblatt Suchende.

Bild © all rights reserved by Bine Braun, Klang, Bild, Kreativität, Augsburg
Neulich ist mir in meinem Kiez aufgefallen, dass hier eine neue Ära begonnen hat. Kann sein, dass andere es vor mir bemerkt haben. Mir ist es entgangen. Mein eigener Veränderungsprozess das Älterwerden hat mich beschäftigt. Werde ich schon anders wahrgenommen oder überhaupt mit meiner Individualität noch gesehen?
Das Alter repräsentierte für mich bisher eine alte Frau aus unserem Kiez. Wenn ich sie sah, dachte ich an ein Fossil, das ausgegraben worden war, in dem noch etwas Leben steckte. Von alten Fotografien, die ich mir in meiner Kindheit im Spreewald anschaute, kenne ich die Muhmen, alte vermummte Frauen, die aus einer geöffneten Zeitkapsel entwichen schienen. Große Tücher, dreieckig gefaltet, weit über die Schulter reichend, am Rücken, die Spitze des Tuches, eng am Kopf gebunden, die Haare verborgen. Zerfurchte Gesichter eingerahmt. Lange weite Röcke, darüber Schürzen, Strickjacken, selbst gestrickt auch die Strümpfe. Holzpantinen, eine Kiepe aus Weidenruten, geflochten auf dem Rücken. So bekleidet, nur ohne Kiepe, schlurfte auch die Alte um den Häuserblock, untergehakt bei ihrem greisen Mann in seiner abgewetzten Anzughose, gestreift, mit weitem Bein, eine Bügelfalte konnte man noch erahnen, Strickjacke, darüber eine Weste, Schiebermütze. Miteinander sprechen habe ich die beiden nie gesehen.
Auch sah ich sie von meinem Balkon aus am offenen Fenster ihrer Wohnung alleine ohne ihren Mann sitzen, immer mit Kopftuch. Nachts brannte in ihrem Fenster Licht, das konnte ich bei meiner nächtlichen und frühmorgendlichen Zigarette sehen. Im vergangenen Sommer beobachtete ich Renovierungsarbeiten in ihrer Wohnung, von der Wohnbaugesellschaft ausgeführt. Neue Mieter zogen ein, mit kleinen Kindern.
Beide im Seniorenheim oder verstorben? So spekuliere ich. Vor ein paar Tagen beim Joggen auf dem geraden Weg, der quer durch den Park führt, erkenne ich sie schon von weitem, die Alte, das Fossil. Sie war noch da, als ich an ihr vorbeilief, nickte ich ihr zu, lächelte sie vertraut an. Sie stand da wie ein Denkmal, ihre Augen ausdruckslos, nicht offen für ihre Umgebung, starr in eine andere Zeit zurückblickend.

© by Philipp Wieder- trockene Blätter
Zwei Jungs aus Augsburg, die ihre Musik Voodoo Folk nennen, ihre Lieder schreiben sie meistens selber.
The STANDALS … starteten 2016 mit einem 7“ Single-Release »DO THE TWANG«, waren zuletzt mit dem »KLUB DER IDEALISTEN«
im Hier
und Jetzt.

Alexander Möckl li., Steve Train re.,
Foto: STANDALS by Fabian Möckl
Zwei Gitarren und Gesang.
ALEXANDER MÖCKL ist als Gitarrist bei den Projekten “Pear & Quince”, “The Leadbelly Project” und “The Voodoophonics” mit seinem Album “IchMelo” (Randstock) die American-Primitive-Guitar-Welt. in Erscheinung getreten.
STEVE TRAIN ist seit knapp 10 Jahren mit seiner Band “Bad Habits” unterwegs und als DJ und Veranstalter Mitinitiator der Clubreihe “Go Go Club”,
Der Bandname Zwei Gitarren und Gesang.
ST eve AND AL exander
ist ein Akronym das aus den Vornamen von Steve und Alexander entstand.
Jetzt, mit drittem Mann, Max Messer, wird der Bandname auch nicht verändert – da sind sie sich einig!

Max Messer, Steve Train, Alexander Möckl; Foto: STANDALS by Fabian Möckl
«
grün – die Kraft der Sonne mildernd – Blattwerk wie von einem Atemzug – einem Hauch zum Tanz aufgefordert schwingt verhalten – das Blau des Himmels durchscheinend über meinem Körper – entspannt – dunkle Tage vergessen, langsam schmilzt das Eis.

© by Gabriele Fischer “ Under a Tree“, 58 x 42 cm, 2023, Tusche, Aquarell
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