bittersüß manchmal provokant

Kategorie: Lyras – Words (Seite 6 von 8)

Sommer Tage

Ein leichter Duft von Heu und Blüten begleitet zart den Regen und die Nacht – die Zeit bunt und grün umrandet hält ihren Atem an.
Jeder Schritt in Erwartung aromatisiert und leicht – der Winter, mit seinen dornigen Zweigen von einem Song in die Vergessenheit vertrieben, du bist da.

Gemälde © all rights reserved by Leonardo Voci

Der Stein

an sie, die mich sah, meine Schönheit, Weisheit, mit Zeichen aus vergangener Zeit

mich aufhob und in ihren Händen trug

an die, der ich meine wärmende Energie gab, richte ich meine Worte

du, die mich aus meinem natürlichen Zyklus entrissen hast

ich liege auf deiner Fensterbank und möchte dich verlassen

bringe mich zurück in den Regen, zum Wind, zu den Füßen, die auf mich treten werden

ich werde mich an dich erinnern, denn keine Begegnung ist verlorene Zeit.

Die Prinzessin

Der Tag war gefüllt mit fröhlicher Leichtigkeit. Gefühle zeigten sich in bunten Farben, Berührungen durchfluteten ihren Körper als zarte Melodie und ließen ihn schwingen.

Unerwartet, wie aus einem Vakuum kommend, legt sich zäh ein schwerer Nebel der Traurigkeit über die Prinzessin – entkräftend und ermüdend.

Sie sucht den Schlaf in einem fremden, harten Bett.

Ein Geräusch neben ihrem Kopfkissen, wie die patschende Landung eines Frosches, lässt sie aufwachen.  Der Raum in bleierner Dunkelheit. Beklommen tastet sie nach dem Lichtschalter – nichts – kein Frosch – die Angst löst sich, sie verlässt den Raum, das Gebäude und atmet frische, klare Luft ein. An diesen Ort wird sie nicht mehr zurück kommen.

inspiriert durch die Prinzessin auf der Erbse und der Froschkönig!

Ein Fuchs

Wie mit vorsichtig tastenden Schritten, die sich zu etwas Unbekanntem voran wagen
schwebt die Bergbahn sanft schwankend, im Sonnenschein, umhüllt von blau und grün, höher – eins mit der
tänzelnden sich von jetzt bis dann verändernden Szene.
Als die Gondel stoppt, beobachte ich einen Fuchs, er schleicht auf Tannen zu, die eng zueinander geneigt zusammen stehen wie eine Verschwörung.
Mich fröstelt bei meinem Gedanken – was stiehlt er mir – meine Illusionen?
Schleichend schiebt die Gondel sich weiter, höher, bald darf ich aussteigen.

Ode an die Kunst

wie ein süßer Duft, der sanft und zart, bestimmend und intensiv, meine Sinne erweckt
schwebend, fast spielerisch, trifft eine Gestalt aus Tönen und Darstellungen wie aus einer anderen Dimension, in meine Welt, umhüllt, beflügelt, erinnert und bewegt.

Ich habe einen Traum

Ich habe einen Traum

ein Land, in dem Liebe und Wahrheit wächst
Beurteilungen unbekannt sind
in dem das Bewusstsein der Verbundenheit von Mensch und
allen Kreaturen, dem gesamten Universum, gefühlt und liebende Güte gelebt wird

„Du spinnst“, tönt es, „aber wo soll ich hin?“
Im All rast schon Weltraummüll, satte und überdrüssige und auch dem Elon Musk möchte ich nicht begegnen

Kurzer Gedankenblitz – im All mit Alexander Gerst, wäre schon was.

© all rights reserved by Lyra 5.2023

Ode an das Wasser

du Ursprung allen Lebens

du Blut und Namensgeber unseres Blauen Planeten

du Wunschbrunnen und Element für Träume und Mythen

du Reinwaschendes

du, das in alle Ozeane fließt, Leben erhältst – sollst niemals versiegen.

Sempachersee, Schweiz © by Patrick M. Aeschbach

© by Patrick Aeschbach

© by Patrick M. Aeschbach

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