They met like two doves in the rain, seeking shelter on a ledge with their heads tucked in. A soft crackling sound, they no longer feel each other’s touch, and each flies off in a different direction. An encounter without a hint of regret.
Based on my short poem > Encounter> Helmuth Treichel (producer, label owner, singer, songwriter from Augsburg—former singer for GIFT, founder of Atomic Picnic Project) expanded the lyrics and created his song.
Die automatisierte Analyse, um daraus insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen gemäß §44b UrhG („Texte und Data- Mining“) zu gewinnen ist untersagt.
Zwei Jungs aus Augsburg, die ihre Musik Voodoo Folk nennen, ihre Lieder schreiben sie meistens selber.
The STANDALS … starteten 2016 mit einem 7“ Single-Release »DO THE TWANG«, waren zuletzt mit dem »KLUB DER IDEALISTEN« im Hier
und Jetzt.
Alexander Möckl li., Steve Train re.,
Foto: STANDALS by Fabian Möckl Zwei Gitarren und Gesang.
ALEXANDER MÖCKL ist als Gitarrist bei den Projekten “Pear & Quince”, “The Leadbelly Project” und “The Voodoophonics” mit seinem Album “IchMelo” (Randstock) die American-Primitive-Guitar-Welt. in Erscheinung getreten.
STEVE TRAIN ist seit knapp 10 Jahren mit seiner Band “Bad Habits” unterwegs und als DJ und Veranstalter Mitinitiator der Clubreihe “Go Go Club”,
Der Bandname Zwei Gitarren und Gesang. ST eve AND AL exander ist ein Akronym das aus den Vornamen von Steve und Alexander entstand.
Jetzt, mit drittem Mann, Max Messer, wird der Bandname auch nicht verändert – da sind sie sich einig!
Max Messer, Steve Train, Alexander Möckl; Foto: STANDALS by Fabian Möckl
Wenn der Begriff Multitalent auf eine Person zutrifft, dann ist dies bestimmt Kate Tempest. Die Künstlerin ist gleich in mehreren Disziplinen erfolgreich: als Musikern, als Lyrikerin, als Theater- und als Romanautorin. Für ihr Stück „Brand New Ancients“ erhielt sie 2013 den Ted-Hughes-Preis, ihr Roman „The Bricks That Built The Houses“ avancierte 2016 zum Times-Bestseller. Ihr erstes Solo-Album wurde für den Mercury-Prize nominiert.
( Introduction – für Ihren Auftritt Muffathalle, München 2016)
Über Nacht ist es kalt geworden, ich suche meine Handschuhe.
Handschuhsuche wie damals in meiner Kindheit erinnere ich mich.
Vergiss deine Handschuhe nicht“ – ich krame nervös im Schulranzen, finde nur einen Handschuh. Mag auch nicht mehr weiter suchen, es liegt kein Schnee heute am Heiligabend. Enttäuscht darüber laufe ich später neben meiner Oma auf dem ausgetretenen Feldweg über die Brücke in Richtung Stadt zur Kirche am dunklen kleinen Hain vorbei, der mit Schnee wie mit Lichtern hell und geschmückt aussehen könnte, denke ich. Leise bete ich flehend: Bitte lasse es schneien.
Alle Lieder in der Kirche singe ich laut und aus tiefem Herzen, es soll doch schneien. Das runde Kirchenfenster über dem Altar lasse ich nicht aus den Augen – es wird schneien. Als die Glocken die Weihnachtsnacht einläuten, das Wunder – tanzende Schneeflocken wie Federn aus Engelsflügeln vor dem runden Fenster. Lachend und jubilierend springe ich von der Kirchenbank auf – Schnee, Schnee!
Meinen Auftritt in andächtiger Umgebung musste ich später erklären. Bisschen traurig ziehe ich heute meine Handschuhe an, die ich doch noch gefunden habe – Glaube, an Wunder habe ich verloren – wiederfinden, das könnte klappen.